Gunnar Drucklieb • 3. August 2025

Zwischen den Welten – Vom Tod, der Seele und dem, was bleibt

Es gibt Worte, die nie ganz ausgesprochen werden. Der Tod ist eines davon. Wie ein Schatten gleitet er durch unser Leben, still, mit einer Würde, die Angst macht, und einer Präsenz, die wir kaum ertragen. Wir sprechen von ihm in Floskeln, kleiden ihn in Metaphern, um nicht nackt vor der Wahrheit zu stehen: dass alles, was lebt, auch gehen wird. Doch was geht da wirklich? Und was bleibt?



In der schamanischen Welt ist der Tod kein Ende, sondern ein Übergang. Kein Absturz ins Nichts, sondern ein Wandeln in eine andere Form. Die Seele, so heißt es in vielen indigenen Traditionen, ist nicht an den Körper gebunden, sondern nur darin zu Gast – wie ein Vogel, der in einem Baum rastet, aber nicht zu ihm gehört. Wenn der Körper stirbt, fliegt der Vogel weiter. Wohin? Das bleibt ein Mysterium, das nicht erklärt, sondern erspürt werden will.


Doch diese uralten Bilder, diese schamanischen Landkarten der Seele, sind keine romantischen Träumereien. Vielmehr finden sie in der modernen Wissenschaft zarte Echos, fast wie fernes Donnergrollen am Horizont der Vernunft. Die Quantenphysik etwa zeigt uns, dass Materie und Energie ineinander übergehen können, dass das Universum kein starrer Mechanismus ist, sondern ein lebendiger Tanz aus Wellen und Wahrscheinlichkeiten. Was, wenn Bewusstsein nicht im Gehirn entsteht, sondern das Gehirn nur ein Empfänger ist – eine Art Transmitter, der sich auf die Frequenz der Seele einstellt?


Immer mehr Wissenschaftler*innen beginnen, das lange verdrängte Rätsel des Bewusstseins neu zu betrachten. Der renommierte Neurochirurg Dr. Eben Alexander etwa erlebte während eines Komas, das ihn medizinisch als „bewusstlos“ einstufte, eine Reise in Welten voller Licht und Liebe. Für ihn, den einst rationalen Skeptiker, wurde der Tod nicht länger als „Aus“ verstanden, sondern als ein Durchgang – als Geburt in eine andere Wirklichkeit. Und auch in der Nahtodforschung, in der Quantenbiologie, ja sogar in der Epigenetik zeichnen sich heute Fragmente einer größeren Geschichte ab. Eine Geschichte, in der Leben und Tod nicht Gegensätze sind, sondern Pole eines ewigen Pulsierens.


In den schamanischen Kulturen gilt der Tod oft als Lehrer. Er ist der, der uns Demut lehrt, weil er uns die Illusion von Kontrolle nimmt. Er ist der, der uns zeigt, was wirklich zählt, weil er alles Unwesentliche abstreift wie alte Haut. Wer dem Tod begegnet – sei es durch Verlust, Krankheit oder inneres Sterben –, begegnet auch sich selbst in radikaler Klarheit. Was bin ich wirklich, wenn all das Äußere fällt? Wer bin ich, wenn meine Rollen, meine Namen, mein Besitz, mein Status verschwinden?


Vielleicht ist es genau das, was der Tod uns lehren will: Dass wir nicht unsere Geschichten sind, sondern der stille Raum dazwischen. Dass wir nicht das sind, was wir anhäufen, sondern was wir loslassen können. In schamanischen Reisen begegnen wir oft den Ahnen, den Schattenwesen, den Krafttieren – aber auch den Seelen der Verstorbenen, die nicht vergangen sind, sondern in einem anderen Lied weitersingen. Die Anderswelt ist keine ferne, nebulöse Vorstellung – sie ist ein Raum, der sich öffnet, wenn wir bereit sind, zuzuhören.

Die Seele, so wird es erzählt, besteht aus vielen Teilen. Einige sind gebunden an die Erfahrung, an den Körper, an das Jetzt. Andere aber reichen weit darüber hinaus – sie erinnern sich an Welten, die wir vergessen haben, und an Aufgaben, die größer sind als ein einzelnes Leben. In der Psychologie spricht man von transpersonalen Ebenen, in der Mystik von Reinkarnation, in der Traumforschung von multidimensionalen Bewusstseinsfeldern. Mag sein, dass wir viele Sprachen für ein und dasselbe Mysterium gefunden haben.

Und doch bleibt das Wesentliche unaussprechlich: Der Tod ist nicht das Ende. Er ist ein Schwellenmoment. Ein Übergang. Vielleicht sogar ein Erwachen.


Wir leben in einer Zeit, in der der Tod an den Rand gedrängt wird – sterilisiert, klinisch, fern der Gemeinschaft. Früher saßen Menschen am Totenbett, hielten Wache, sangen Lieder, räucherten Kräuter, riefen die Ahnen. Der Tod war nicht fremd, er war Teil des Lebenskreises. Heute jedoch tragen wir den Tod aus dem Haus, wie ein Möbelstück, das nicht mehr gebraucht wird. Und mit ihm entsorgen wir auch die Seele – oder besser: unser Verhältnis zu ihr.


Aber die Seele lässt sich nicht entsorgen. Sie beginnt zu flüstern, zu erinnern, zu träumen. In unseren Träumen begegnen wir den Verstorbenen, und es fühlt sich echter an als jeder Wachzustand. In schamanischen Zeremonien beginnt sie zu tanzen, zu weinen, zu leuchten. Und in Momenten tiefster Trauer, wenn wir meinen, zerbrechen zu müssen, beginnt sie, uns zu halten.

Vielleicht ist das die größte Wahrheit: Dass wir nicht alleine sind – weder im Leben noch im Sterben. Dass die Seele nicht vergeht, sondern sich nur wandelt. Dass wir einander jenseits der Körpergrenzen berühren können – durch Erinnerung, durch Liebe, durch das, was wir gemeinsam hinterlassen.


Und so ist der Tod kein Feind. Kein grausamer Dieb. Sondern ein Ruf nach Wahrheit. Nach Tiefe. Nach Hingabe. Wer ihm lauscht, wer ihm nicht ausweicht, der beginnt, das Leben zu schmecken – tiefer, ehrlicher, wacher.

von gdrucklieb • 15. September 2026
Wir haben uns in unserer modernen Welt daran gewöhnt, den Menschen aufzuteilen. Da ist der Körper, für den die Medizin zuständig ist. Da ist die Psyche, mit der wir zum Psychologen oder Psychotherapeuten gehen. Und irgendwo daneben befindet sich noch etwas, das wir Seele, Geist oder Spiritualität nennen und für das unsere Gesellschaft keinen ganz eindeutigen Ort mehr kennt. Diese Aufteilung ist praktisch und hat zweifellos dazu beigetragen, dass wir Krankheiten heute erkennen und behandeln können, an denen Menschen früher gestorben wären. Und doch entsteht dadurch ein merkwürdiges Bild vom Menschen, als bestünden wir aus verschiedenen Abteilungen, die möglichst wenig miteinander zu tun haben. Der Begriff Psychosomatik beginnt bereits, diese Trennung wieder infrage zu stellen. „Psyche“ und „Soma“, Seele beziehungsweise Geist und Körper, werden miteinander in Beziehung gesetzt. Wir wissen heute sehr genau, dass chronischer Stress nicht nur ein Gedanke ist. Angst findet nicht ausschließlich im Kopf statt. Trauer ist keine rein geistige Angelegenheit. All diese Erfahrungen verändern unseren Körper. Herzschlag, Atmung, Muskelspannung, Schlaf, Verdauung, hormonelle Prozesse und das autonome Nervensystem reagieren auf die Welt, in der wir leben, und auf die Art, wie wir diese Welt erleben. Ebenso wirkt der Körper zurück auf unser seelisches Erleben. Der Mensch ist kein Geist, der zufällig in einem Körper wohnt. Er ist ein lebendiges Ganzes. Und genau an dieser Stelle wird Psychosomatik aus schamanischer Sicht interessant. Denn in einem schamanisch geprägten Weltverständnis ist die Vorstellung eines isolierten Menschen ohnehin fremd. Der Mensch existiert nicht unabhängig von seiner Umgebung, seiner Gemeinschaft, seiner Geschichte und seinen Beziehungen. Er steht in Verbindung. Mit anderen Menschen, mit seiner Herkunft, mit den Tieren, Pflanzen und Landschaften, mit den Erfahrungen seines Lebens und schließlich auch mit jenen Bereichen seiner Existenz, für die unsere Sprache manchmal nur unzureichende Begriffe besitzt. Wenn wir den Menschen auf diese Weise betrachten, erscheint die Vorstellung plötzlich gar nicht mehr besonders außergewöhnlich, dass seelische Erfahrungen körperliche Spuren hinterlassen können. Wir kennen das schließlich alle aus unserem eigenen Leben. Angst kann uns den Magen zusammenziehen. Eine Nachricht kann uns im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen wegziehen. Trauer kann sich wie ein Gewicht auf die Brust legen. Unter dauerhafter Anspannung ziehen wir die Schultern hoch, pressen die Zähne zusammen oder schlafen schlecht. Niemand würde ernsthaft behaupten, diese körperlichen Reaktionen seien eingebildet. Der Körper nimmt an unserem Leben teil. Er erlebt unsere Geschichte mit. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Krankheit eine verborgene spirituelle Botschaft enthält. Gerade an dieser Stelle halte ich Vorsicht für notwendig. Mir begegnet in spirituellen Zusammenhängen immer wieder die Vorstellung, man müsse bei einer Erkrankung lediglich herausfinden, „was die Seele damit sagen möchte“. Rückenschmerzen werden dann zum Zeichen dafür, dass jemand zu viel trägt, Hauterkrankungen zu einem vermeintlichen Abgrenzungsproblem und schwere Erkrankungen schlimmstenfalls zum Ausdruck eines ungelösten seelischen Konflikts erklärt. Solche Deutungen können nicht nur medizinisch falsch sein, sondern für Erkrankte ausgesprochen verletzend werden. Denn plötzlich trägt ein Mensch neben seiner Krankheit auch noch die Vorstellung mit sich herum, er habe sie auf irgendeine Weise selbst verursacht. Eine schamanische Betrachtung, wie ich sie verstehe, sollte einen Menschen nicht kleiner machen und ihm keine Schuld geben. Sie sollte seinen Blick erweitern. Wenn mein Körper erkrankt, gehört deshalb zunächst die körperliche Ebene ernst genommen. Eine Infektion bleibt eine Infektion. Ein Bandscheibenvorfall bleibt ein Bandscheibenvorfall. Eine Autoimmunerkrankung lässt sich nicht dadurch wegdeuten, dass wir eine symbolische Erklärung für sie finden. Medizinische Diagnostik und Behandlung haben ihren Platz, und schamanische Arbeit sollte nicht versuchen, diesen Platz einzunehmen. Doch damit muss unsere Betrachtung des Menschen nicht enden. Wir können zusätzlich fragen, wie es diesem Menschen eigentlich in seinem Leben geht. Unter welchem Druck steht er? Wie schläft er? Welche Beziehungen nähren ihn und welche erschöpfen ihn? Wann hat er zuletzt wirkliche Ruhe erlebt? Gibt es Trauer, die keinen Raum bekommen hat? Gibt es Angst? Lebt dieser Mensch noch in einem Rhythmus, der seinem eigenen Wesen entspricht, oder funktioniert er seit Jahren gegen sich selbst? Hat er das Gefühl, zu seinem Leben zu gehören, zu anderen Menschen, zur Natur und letztlich zu sich selbst? Das Entscheidende dabei ist das Wort „zusätzlich“. Denn damit verändert sich die Perspektive. Wir suchen nicht mehr nach einer geheimen psychischen Ursache für jedes körperliche Leiden. Wir betrachten stattdessen das gesamte Geflecht, in dem ein Mensch lebt. Aus schamanischer Sicht würde ich dieses Geflecht noch weiter fassen. Unsere moderne Kultur hat Verbindung zu etwas gemacht, das wir offenbar gelegentlich herstellen müssen. Wir fahren am Wochenende in die Natur, um „wieder Verbindung zu bekommen“. Wir meditieren, um „bei uns anzukommen“. Wir besuchen Seminare, um unseren Körper wieder zu spüren. Allein diese Formulierungen erzählen bereits eine erstaunliche Geschichte. Offenbar empfinden viele Menschen ihren gewöhnlichen Alltag als einen Zustand, in dem genau diese Verbindung nicht selbstverständlich vorhanden ist. Ein schamanisches Weltverständnis würde die Frage möglicherweise vollkommen anders stellen. Nicht: Wie stelle ich Verbindung her? Sondern: Wie konnte ich vergessen, dass ich verbunden bin? Damit bekommt auch der Körper eine andere Bedeutung. Er ist nicht nur das biologische Fahrzeug, das uns möglichst störungsfrei durch unseren Alltag transportieren soll. Er ist die unmittelbarste Form unserer Beziehung zur Welt. Durch ihn frieren wir im Wind, riechen Erde nach einem Regenschauer, spüren die Hand eines anderen Menschen, erleben Angst, Lust, Erschöpfung, Geborgenheit und Schmerz. Der Körper befindet sich immer in der Gegenwart. Unser Denken kann zwanzig Jahre zurückreisen oder sich Sorgen über die nächsten zehn Jahre machen. Der Körper sitzt währenddessen hier. Das macht ihn auf eine eigenartige Weise ehrlich. Nicht unfehlbar und nicht mystisch allwissend, aber ehrlich in seiner Reaktion. Wer über Monate unter Spannung lebt, kann irgendwann feststellen, dass sein Körper diese Spannung längst übernommen hat. Die Schultern sind hochgezogen, der Kiefer angespannt, die Atmung flach. Der Mensch sagt möglicherweise noch: „Es geht schon.“ Sein Körper erzählt gleichzeitig: „Es ist viel.“ Darin liegt für mich eine der interessantesten Brücken zwischen moderner Psychosomatik und einer schamanischen Betrachtung des Menschen. Wir müssen den Körper nicht mystifizieren, um ihm zuzuhören. Und Zuhören bedeutet nicht automatisch Interpretieren. Wenn ich während einer schamanischen Arbeit meinen Körper bewusst wahrnehme und eine Enge in meiner Brust entdecke, muss ich daraus nicht sofort eine große Geschichte machen. Ich kann zunächst bei dieser Wahrnehmung bleiben. Wie fühlt sie sich an? Wann kenne ich dieses Gefühl? Was geschieht, wenn ich ihm Raum gebe? Welche Erinnerung taucht auf? Welches Bild? Welche Emotion? Oder geschieht überhaupt nichts? Manchmal ist eine Spannung eben eine Spannung. Und manchmal öffnet sich dahinter eine ganze Landschaft. Genau diese Offenheit scheint mir wesentlich zu sein. Der schamanische Weg muss nicht darin bestehen, für jedes Symptom eine Erklärung zu besitzen. Im Gegenteil. Eine ernsthafte spirituelle Praxis sollte unsere Fähigkeit erhöhen, das Nichtwissen auszuhalten. Wir begegnen dem, was da ist, bevor wir entscheiden, was es bedeutet. Dadurch verändert sich auch unser Verhältnis zu Krankheit. Krankheit ist dann weder Feind noch automatisch Lehrer. Auch die häufig gehörte spirituelle Behauptung, jede Krankheit sei eine Chance, empfinde ich als problematisch. Wer starke Schmerzen hat, schwer erkrankt ist oder um sein Leben fürchtet, braucht nicht zwingend jemanden, der ihm erklärt, welches Wachstumspotenzial darin verborgen liegt. Krankheit darf zunächst einfach Krankheit sein. Schmerz darf Schmerz sein. Und dennoch können wir uns fragen, was diese Erfahrung mit unserem Leben macht. Nicht: „Warum habe ich diese Krankheit erschaffen?“ Sondern: „Was zeigt mir mein gegenwärtiges Leben über mich?“ Das ist eine vollkommen andere Frage. Sie enthält keine Schuld. Sie öffnet einen Raum. Möglicherweise liegt genau dort die schamanische Dimension der Psychosomatik. Nicht in einer Tabelle, in der jedem Organ eine seelische Bedeutung zugeordnet wird. Nicht in der Behauptung, man könne Krankheiten durch die richtige spirituelle Erkenntnis beseitigen. Sondern in der Rückkehr zu einem Menschenbild, das den Menschen nicht auseinanderreißt. Körper, Psyche, Beziehungen, Biografie, Gemeinschaft, Landschaft und Spiritualität sind keine voneinander hermetisch abgeschlossenen Räume. Sie berühren und beeinflussen einander. Manche dieser Zusammenhänge können wir wissenschaftlich sehr gut beschreiben. Andere erleben wir subjektiv. Und wieder andere bleiben geheimnisvoll. Ein schamanischer Weg muss dieses Geheimnis nicht auflösen. Er kann uns vielmehr lehren, darin wieder aufmerksam zu werden. Wir müssen dafür nicht zurück in eine Vergangenheit, in der Krankheit ausschließlich mit Geistern, Flüchen oder unsichtbaren Mächten erklärt wurde. Ebenso wenig müssen wir in einem Menschenbild verharren, in dem der Körper lediglich eine Maschine ist, deren defektes Bauteil repariert werden muss. Zwischen diesen beiden Extremen liegt ein erstaunlich weiter Raum. Dort steht wieder ein Mensch. Ein Mensch mit einem Körper, einer Geschichte, Beziehungen, Ängsten, Erinnerungen, Wünschen und einer tiefen biologischen Zugehörigkeit zu dieser Welt. Ein Mensch, dessen Körper nicht gegen ihn arbeitet, nur weil er Symptome entwickelt. Und auch kein Körper, dessen jedes Symptom entschlüsselt werden müsste wie eine geheime Nachricht.  Manchmal braucht der Körper Medizin. Manchmal braucht die Psyche Unterstützung. Manchmal braucht ein Mensch Ruhe, Berührung, Gemeinschaft, Natur, Trauer, ein Ritual oder schlicht jemanden, der wirklich zuhört. Und manchmal braucht er mehrere dieser Dinge gleichzeitig. Für mich beginnt genau dort eine schamanische Sicht auf Psychosomatik: nicht mit der Suche nach einer spirituellen Erklärung für Krankheit, sondern mit der Erinnerung daran, dass der Mensch nie aus voneinander getrennten Einzelteilen bestanden hat. Dass unser Körper unsere Lebensgeschichte begleitet, unsere Umwelt auf uns wirkt und unser inneres Erleben nicht irgendwo außerhalb unserer Biologie stattfindet. Heilung bedeutet dann nicht zwangsläufig, dass jedes Symptom verschwindet. Heilung kann auch bedeuten, wieder in Beziehung zu kommen – zum eigenen Körper, zur eigenen Geschichte, zu anderen Menschen und zu jener lebendigen Welt, von der wir nie wirklich getrennt waren.
von Gunnar Drucklieb • 31. August 2026
Können wir in Europa echte Schamanen sein?